Informationen für die mit dem Virus des menschlichen Immunodefizits infizierten Menschen

5. května 2007 v 13:02 | D.D. |  WORLD NEWS
Informationen für die mit dem Virus des menschlichen Immunodefizits infizierten Menschen.
Es wurde festgestellt, dass Sie mit dem Virus infiziert sind, das unter gewissen Umständen eine schwerwiegende Verletzung Ihrer Verteidigungsfähigkeit, genannt AIDS, hervorrufen kann. Die Virusanwesenheit im Organismus bedeutet jedoch keinesfalls noch die Erkrankung, weil wir wissen, dass sich diese Erkrankung im Durchschnitt bei zirka 70 % infizierten Menschen innerhalb von 10 Jahren nach der Infektion entwickelt. Der infizierte Mensch kann viele Jahre ohne jegliche Krankheitserscheinungen leben, es bedeutet, dass er ganz gesund sein kann, aber er kann dabei seinen Partner beim Geschlechtsverkehr anstecken, er kann das Virus mit seinem Blut auf einen anderen Menschen übertragen, wenn sein Blut im Kontakt mit einer offenen Verletzung eines anderen Menschen ist, wenn er das Blut spendet oder wenn es sich um eine Mutter handelt, dann kann sie im Verlauf der Schwangerschaft oder nach der Entbindung ihr Kind anstecken.
Im eigenen Interesse, damit sie zugleich den Erkrankungsverlauf bei sich selbst nicht verschlechtern oder einen anderen Menschen nicht anstecken, sollten Sie die unten angeführten Grundsätze einhalten:
1.Bei jeglichen Gesundheitsbeschwerden, auch wenn sie scheinbar bedeutungslos sind, wie z.B. wiederholte Erkrankungen der Luftwege, insbesondere länger andauernder Husten, ferner bei Abmagerung, bei Lymphknotenschwellung, jeglichem Ausschlag u.ä. wenden Sie sich sofort an mich oder einen anderen Fachmann in der AIDS-Problematik, den Sie auswählen: Sie werden auf regelmäßige Kontrollen Ihres Gesundheitszustands eingeladen, die es ermöglichen, die erforderliche Therapie Ihnen eventuell rechtzeitig einzusetzen, die wir oft schon in der Zeit beginnen, in welcher es zu gewissen Änderungen bei der immunologischen Untersuchung kommt, die sich mit Gesundheitsbeschwerden noch nicht äußern müssen. Die grundlegende Gesundheitspflege kann Ihnen von Ihrem behandelnden Arzt oder Pädiater gewährt werden. Zur Zeit können wir diese Infektion noch nicht ausheilen, aber wir können sie heilen, verschiedene Komplikationen verhindern und so ein vollwertiges Qualitätsleben Ihnen ermöglichen, das von sonstigen Menschen geführt wird. Seit dem Zeitpunkt der Diagnosestellung tragen Sie nur eine größere Verantwortung gegen sich sowie gegen andere Menschen.
2.Sie können nicht Blut-, Sperma-, Muttermilch-, Organe- und Gewebespenderwerden.
3. Zu Hause, auf dem Arbeitsplatz sowie an jedem beliebigen Ort ist es erforderlich, dass Sie die Regeln der persönlichen Hygiene streng einhalten, eine eigene Zahnbürste, Rasierapparat, Handtuch etc. haben, die Sie niemandem leihen können. In dem Fall, dass es zum Beflecken von Gegenständen mit Ihrem Blut kommt, z.B. bei der Verletzung, müssen Sie entweder die Liquidation dieser Gegenstände, z.B. durch Verbrennung, oder ihr Auskochen oder Desinfektion /am besten mit 2%-Lösung Chloramin/ sicherstellen.
4. Sie sollten danach streben, sich eine dauerhafte Partnerbeziehung aufzubauen und die sexuellen Partner nicht zu wechseln. Bei allen Formen des Geschlechtsverkehrs, d.h. beim Verkehr in die Scheide, den Mastdarm sowie in die Mundhöhle, müssen Sie ein Präservativ verwenden, wobei es nicht möglich ist, Stoffe auf Fettbasis /Vaselinen…/ zu verwenden, man darf nur Stoffe auf Wasserbasis /Gels/ verwenden. Es ist nötig, alle sexuellen Blutpraktiken zu vermeiden. Das Küssen ist nicht riskant, wenn es mit Beißen oder mit intensivem Saugen nicht verbunden ist. Es ist nötig, sich dessen bewußt zu sein, dass Sie ein Präservativ auch in dem Fall verwenden müssen, dass Ihr Partner /Partnerin/ ebenfalls HIV-positiv ist, weil jede weitere Infektionsdosis des Virus den Erkrankungsverlauf verschlechtert. Bei einem zufälligen Geschlechtsverkehr mit einer unbekannten Person können Sie nie ausschließen, dass auch diese, auch wenn sie es vielleicht selbst nicht weiß, mit diesem Virus infiziert sein kann.
5. Sie sollten Ihren sexuellen Partner, Partnerin /mehrere Partner/ davon überzeugen, dass sie sich ebenfalls der Untersuchung der AIDS-Virusanwesenheit unterziehen. Dies ermöglicht ihnen, nicht nur sich selbst, sondern auch andere zu schützen, Sie geben ihnen die Schanze auf den rechtzeitigen Beginn der Heilung, durch welche der Erkrankungsverlauf wesentlich verlangsamt wird und die es ihnen ermöglicht, in einem guten Gesundheitszustand eine solche wirksame Heilung zu erleben, die Sie sowie Ihre Partner von der Infektion zukünftig befreit. Die jetzigen Wissenschaftsergebnisse zeugen davon, dass es die Frage der nahen Zukunft ist. Wenn Sie Ihren Partner über Ihre HIV-Positivität selbst nicht informieren wollen, können Sie den Arzt Ihres AIDS-Zentrums ersuchen, dass er es für Sie tut.
  1. Es ist Ihre moralische Pflicht, Ihren sexuellen Partner /mehrere Partner/ über Ihre Behinderung zu informieren und die Grundsätze des sichereren Sexes beim Verkehr mit ihnen so einzuhalten, damit es zu seiner/ihrer Ansteckung nicht kommt. Immer gilt es, dass "die einzige Vakzine gegen AIDS" beim Geschlechtsverkehr ein Präservativ ist. Alle sonstige Praktiken /z.B. Koitus interruptus u.ä./ sind gefährlich.
  2. Wenn Sie drogenabhängig sind, wobei die Droge in die Vene appliziert wird, müssen Sie Nadeln sowie Spritzen /!/ für einmalige Verwendung und eine eigene Drogenlösung grundsätzlich verwenden. Die verwendete Nadel oder Spritze dürfen Sie keiner anderen Person zur Verwendung geben. Es sind die Infektion auch in den Fällen beschrieben, in welchen die Spritze gewechselt, aber die gleiche Spritze verwendet wurde. Die verwendeten Injektionsspritzen und -nadeln können Sie in den Kontaktzentren kostenlos gegen neue wechseln.
  3. Die Frauen, bei welchen die HIV-Positivität am Anfang der Schwangerschaft festgestellt wurde, oder die HIV-positiven Frauen, die schwanger wurden, auch wenn ihr HIV-Status ihnen bekannt war, können sich entweder für die künstliche Schwangerschaftsbeendigung entscheiden oder - in dem Fall der Nichtbeendigung der Schwangerschaft - werden sie in ein spezielles Heilprogramm mit erhöhter Aufsicht durch den Arzt des zuständigen AIDS-Zentrums sowie des Geburtshelfers eingegliedert. Damit erniedrigt sich erheblich die Wahrscheinlichkeit der Übertragung der HIV-Infektion von der Mutter auf das neugeborene Kind (Risiko 8 - 10 %).
  4. Sehr vieles können Sie selbst auch dafür machen, damit sich Ihr Gesundheitszustand nicht verschlechtert und damit Sie eine möglichst lange Zeit, eventuell auch dauerhaft, ohne jegliche durch dieses Virus verursachten Krankheitssymptome bleiben. Insbesondere müssen Sie also die regelmäßigen Untersuchungen bei Ihrem Arzt absolvieren, und zwar auch wenn Sie sich gesund fühlen. Ferner sollten Sie die Grundsätze der richtigen Ernährung einhalten, insbesondere bezüglich der biologisch wertvollen Kost, die vor allem Milchprodukte, mageres Fleisch und eine hinreichende Menge von Obst und Gemüse enthält. Wir empfehlen, von der Kost rohes oder schlecht durchbratenes Fleisch /Quelle verschiedener Mikroorganismen, die zu schwerwiegenden Komplikationen bei den AIDS-Virusinfizierten Menschen führen können/, ferner die Verwendung einer übergroßen Menge von Medikamenten und Suchtstoffen, insbesondere Drogen auszuschließen. Sie sollten sich nicht physisch überlasten, z.B. beim Gipfelsport, im Gegenteil ist die regelmäßige Übung und die Einhaltung einer guten physischen Kondition und genügender Schlaf sehr nützlich /genügender Schlaf verbessert die Funktion des Immunitätssystems bei jedem Menschen/. Sie sollten einen übermäßigen Sonnenaufenthalt und den Aufenthalt in einer Umgebung mit hoher Temperatur und Feuchtigkeit sowie sonstige große Stresssituationen, und zwar auch die Situationen geistigen Charakters vermeiden. Weil Sie von den Folgen jeglicher Infektion bedroht sind, sollten Sie sich selbst vor dem engen Kontakt mit den Menschen mit einer solchen Infektion aktiv schützen. Einfach ist es nötig, sich zu lernen, mit der HIV-Virusinfektion zu leben und den traurigen Stimmungen und Depressionen nicht zu unterliegen, durch welche der Erkrankungsverlauf verschlechtert wird.
Wenn Sie die oben erwähnten Grundsätze einhalten werden, ist das Risiko der Infektionsübertragung auf weitere Personen sowohl in Ihrem Haushalt, als auch auf Ihrem Arbeitsplatz sowie in der Gesellschaft ausgeschlossen. Deshalb können Sie praktisch jeglichen Beruf ausüben, selbstverständlich unter der Voraussetzung, dass es durch Ihren Gesundheitszustand erlaubt wird. Die Mitarbeiter im Gesundheitswesen sind natürlich verpflichtet, über Ihren Gesundheitszustand strengste Verschwiegenheit zu bewahren und sind selbstverständlich verpflichtet, die Gesundheitspflege Ihnen jederzeit zu gewähren.

Ihre Rechtspflichten werden durch das Gesetz 258/2000 Slg. über öffentlichen Gesundheitsschutz festgesetzt

gemäß § 53 ist ein HIV-Virusträger verpflichtet (Zitation):
a) sich der ärztlichen Aufsicht, der nötigen Laboruntersuchung, der Therapie und weiteren epidemiologischen Maßnahmen zu unterziehen,
b) die Belehrung des Arztes über den Schutz anderer natürlicher Personen vor der Übertragung der Infektionserkrankung einzuhalten, deren Träger sie sind,
c) keine Tätigkeiten auszuüben, bei welchen sie in Bezug auf ihre Trägerschaft die Gesundheit anderer natürlicher Personen gefährden würden,
d) den Arzt vor der Untersuchungs- oder Heilleistung und bei der Aufnahme in die stationäre Betreuung über seine Trägerschaft zu informieren; wenn ein Träger die Bewußtseinsstörung hat, so tut er sofort, nachdem es ihm durch seinen Gesundheitszustand ermöglicht sein wird,
e) seine Trägerschaft bei der Aufnahme in eine Einrichtung der Sozialpflege mitzuteilen,
f) dem praktischen Arzt, von welchem er registriert wird, seine Personendaten (Vorname, Name, Geburtsdatum, ständigen und vorübergehenden Aufenthaltsort), die Angaben zum Beruf und die Änderungen in diesen Angaben mitzuteilen.
Derjenige, der wenn auch fahrlässig die Gefahr der Ausbreitung einer Infektionskrankheit, in diesem Fall HIV/AIDS, herbeiführt oder erhöht, kann die Tatbestandsmerkmale einer strafbaren Handlung erfüllen und kann im Zusammenhang damit bestraft sein.
Ich habe die Belehrung zur Kenntnis genommen und verpflichte mich, sich danach zu richten.
Ich habe mich für die Dispensarisation und Pflege im AIDS-Zentrum …………….. (ergänzen Sie) entschieden
Vorname und Name des Klienten, Geburtsdatum ………………………………………
Unterschrift des Klienten ……………………………….
Datum ……………………
In dem Fall, dass sie bei der geplanten Untersuchung (innerhalb von 6 Monaten nach dem letzten Besuch) nicht erscheinen, kann ein Organ des öffentlichen Gesundheitsschutzes veranlasst werden, nach dem Gesetz weiter vorzugehen.
Bei Bedarf können Sie sich auch an die Ärzte weiterer, unten angeführter AIDS-Zentren wenden:
  1. AIDS Centrum FN Bulovka, Infekční klinika, Budínova 2, Praha 8, Tel.: 266 082 629
/AIDS-Zentrum des Fakultätskrankenhauses Bulovka, Infektionsklinik/
  1. AIDS Centrum České Budějovice, Nemocnice, B.Němcové 54, České Budějovice, Tel.:
387 874 656
/AIDS-Zentrum České Budějovice, Krankenhaus/
  1. AIDS Centrum Plzeň, Infekční klinika FN, Dr. Beneše 13, Plzeň, Tel.: 377 402 546 (2264)
/AIDS-Zentrum Plzeň, Infektionsklinik des Fakultätskrankenhauses/
  1. AIDS Centrum Ústí n.L., Masarykova nemocnice, Ústí n.L., Tel.: 472 770 270
/AIDS-Zentrum Ústí n.L., Masaryk-Krankenhaus/
  1. AIDS Centrum Hradec Králové, Infekční klinika FN, Hradec Králové, Tel.: 495 832 531
/AIDS-Zentrum Hradec Králové, Infektionsklinik des Fakultätskrankenhauses/
  1. AIDS Centrum Brno, FN Bohunice, Jihlavská 20, Brno, Tel.: 547 192 276
/AIDS-Zentrum Brno, Fakultätskrankenhaus Bohunice/
7. AIDS Centrum Ostrava, FNsP Ostrava, 17. listopadu 1790, Ostrava-Poruba,
Tel.: 596 984 253-4
/AIDS-Zentrum Ostrava, Fakultätskrankenhaus mit Poliklinik Ostrava/
 

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